ARD Tagesschau




Offenbar mehr als 110 Tote nach Angriffen in Syrien

In Syrien gehen die Regierungstruppen nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten weiter mit aller Härte gegen Zivilisten vor. Bei Angriffen auf die Stadt al Hula wurden demnach mehr als 110 Menschen getötet. Die französische Regierung spricht von einem "Massaker". In Syrien herrsche "eine Atmosphäre der Angst", sagte UN-Generalsekretär Ban.

Ramsauer kündigt Konzept für Pkw-Maut an

Der Streit um eine Pkw-Maut schwelt schon lange in der Koalition. Und während die CDU bislang auf die Bremse tritt, prescht die CSU erneut vor: Verkehrsminister Ramsauer sagte, sein Konzept für die Vignette liege bereits fertig in der Schublade. Nun sei der Koalitionsausschuss am Zuge.

Russland: Putin übergibt Regierungspartei an Medwedjew

Aufwendig inszeniert hat Präsident Putin den Vorsitz der Partei "Geeintes Russland" an Medwedjew übergeben. In seiner Antrittsrede kündigte der Ministerpräsident zwar mehr Demokratie an, er selbst wurde aber ohne Gegenkandidaten gewählt. Beliebter wird die Partei dadurch nicht.

Papst-Kammerdiener sitzt im Arrest

Alles spricht gegen Paolo Gabriele, den nahen Diener des Papstes: In seiner Wohnung wurden vertrauliche Dokumente aus dem Vatikan gefunden. Nun sitzt er erst einmal im Arrest, wie ein Sprecher des Vatikan bestätigte. Benedikt XVI. ist "betrübt und schockiert".

Kairo: Stichwahl um Präsidentenamt sehr wahrscheinlich

In Ägypten zeichnet sich eine Stichwahl um die Präsidentschaft ab - zwischen dem Kandidaten der Muslimbruderschaft, Mursi, und dem letzten Regierungschef während der Amtszeit des langjährigen Staatschefs Mubarak, Schafik. Die Revolutionäre sprechen angesichts dessen von einer "Katastrophe".

Griechenland: Fünf Umfragen sehen Nea Demokratia vorne

In drei Wochen wählen die Griechen abermals ein Parlament. Bislang war ein Sieg für die linksgerichtete Syriza-Partei vorhergesagt worden. Doch jetzt wurden neue Umfrageergebnisse bekannt, wonach die Nea Demokratia vorne liegt. Die Partei unterstützt den bisherigen Reformkurs des Landes.

Brasiliens Präsidentin legt Teilveto gegen Waldgesetz ein

Die brasilianische Präsidentin Rousseff hat ein Teilveto gegen ein umstrittenes neues Forstgesetz eingelegt. Gestrichen wurde unter anderem eine Passage, die die zunehmende Abholzung des Regenwaldes im Amazonasgebiet ermöglicht hätte. Das letzte Wort in der Sache ist aber noch nicht gesprochen.


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