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ARD Tagesschau

 

 

 

Merkel entschuldigt sich bei Angehörigen rechtsextremer Terroropfer

Bei der zentralen Gedenkveranstaltung für die Opfer der rechtsextremen Terrorserie hat sich Kanzlerin Merkel bei den Angehörigen für falsche Verdächtigungen entschuldigt. Außerdem sprachen Angehörige der Opfer bei der Veranstaltung am Berliner Gendarmenmarkt. Bundesweit wurde der Ermordeten mit einer Schweigeminute gedacht.

Bewegende Worte auf der Gedenkfeier

"Ich bin Herr Ismail Yozgat. Mein Sohn starb in meinen Armen." In einfachen, ergreifenden Worten bittet der ältere Mann mit grauem Haar um Aufklärung, um Anerkennung. Auch zwei Töchter von Ermordeten halten bewegende Reden. Die richtigen Worte findet auch Bundeskanzlerin Merkel. Die Reden im Überblick.

Die Leiden der Opferfamilien der Nazi-Morde

Kann ein Gedenkakt das Leid der Opferfamilien abbilden und lindern? Jahrelang mussten sie mit der Unwissenheit, den Vorurteilen und dem Versagen der Ermittler leben. Neben Trauer herrscht auch Wut. Die Tochter eines Opfers will vorerst das Land verlassen.

Mutmaßlicher Neonazi-Helfer gesteht Waffenlieferung

Der mutmaßliche Terrorhelfer Carsten S. hat gestanden, der Zwickauer Terrorzelle ihre wichtigste Tatwaffe geliefert zu haben. Das erklärte sein Anwalt und bestätigte damit einen Medienbericht. Mit der tschechischen Ceska sollen die Terroristen mindestens neun Morde verübt haben.

Solarförderung: Stärkere Kürzungen kommen früher

Bei der Solarförderung gibt es weitere massive Kürzungen durch den Bund. Darauf verständigten sich Umwelt- und Wirtschaftsministerium. Die Einschnitte kommen früher als bislang geplant und fallen stärker aus. Damit endet ein Streit zwischen den Ministern Rösler und Röttgen.

Linkspartei kann sich nicht auf Gauck-Gegenkandidaten einigen

Die Linkspartei will einen Gegenkandidaten zu Joachim Gauck ins Rennen ums Präsidentenamt schicken, ist aber über die Personalie uneins. Neben Nazi-Jägerin Klarsfeld sind noch zwei weitere Namen im Gespräch. Mit den drei Bewerbern solle es noch persönliche Gespräche geben, sagte Parteichefin Lötzsch.

Deppendorfs Woche: Merkels verunglücktes Pokerspiel

Bei der Nominierung von Joachim Gauck hat sich die FDP mit SPD und Grünen verbündet und Kanzlerin Merkel im Regen stehen lassen - ein Manöver mit Langzeitwirkung? Welche Optionen sich für die Liberalen dadurch ergeben und ob sich Merkel um ihre Machtbasis sorgen muss, erklärt Ulrich Deppendorf.

 

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